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Ein Eisenbahngleis mit Weichen, die sich in mehrere Richtungen verzweigen.

Störungen im Schienennetz gefährden Rohstoffversorgung der Stahlindustrie

Berlin, 02. Juni 2026 | Die Wirtschafts­vereinigung Stahl warnt vor den Folgen der anhaltenden Störungen im Schienen­güter­ver­kehr für die Rohstoffversorgung der Stahlindustrie. Angesichts der aktuellen Diskussionen zur Leistungs­fähigkeit des Schienennetzes erklärt Kerstin Maria Rippel, Haupt­geschäfts­führerin der Wirtschafts­vereinigung Stahl:

„Die aktuelle Lage bei den Erz- und Kohleverkehren auf der Schiene ist für die Stahlindustrie äußerst kritisch. Baustellen, Störungen und unzureichend vorbereitete Umleitungsstrecken gefährden die zuverlässige Versorgung der Werke und führen bereits zu ersten Produktionsbeeinträchtigungen.

Die Netzsanierung bleibt richtig und notwendig. Sie darf aber nicht dazu führen, dass die industrielle Grundversorgung auf der Schiene ausfällt. DB InfraGO muss das Baustellenmanagement verbessern und die Versorgung zentraler Industrie­stand­orte zuverlässig gewährleisten.“

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.wvstahl.de/publikationen/daten-und-fakten-zur-stahlindustrie-in-deutschland-ausgabe-2025/

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Portraitfoto von Susan Sass, Leiterin Kommunikation der Wirtschaftsvereinigung Stahl
Ansprechpartnerin Susan Saß Leiterin Kommunikation & IT +49 151 62566730 susan.sass@wvstahl.de