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Ein Frachtschiff der Binnenschifffahrt fährt auf einem breiten Fluss, beladen mit dunklem Schüttgut. Das Wasser reflektiert das Sonnenlicht, und im Hintergrund sind das Ufer mit Gebäuden und Bäumen sowie eine weite Landschaft zu sehen.

Niedrigwasser darf nicht zum dauerhaften Standortnachteil werden

Berlin, 07. August 2026 | Gestern kamen auf Einladung von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger Vertreter:innen aus Politik und Wirtschaft zusammen, um über die aktuellen Herausforderungen des Niedrigwassers zu diskutieren. 

Dazu Kerstin Maria Rippel, Haupt­geschäfts­führerin der Wirtschafts­vereinigung Stahl:

„Das gestrige Spitzengespräch mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger war ein wichtiges Signal. Die anhaltende Niedrigwasserlage stellt die Industrie vor erhebliche Herausforderungen und gefährdet die Versorgungssicherheit sowie die Wett­bewerbs­fähig­keit des Standorts Deutschland. Für die Stahlindustrie ist die Binnenschifffahrt unverzichtbar, denn rund ein Drittel unseres Transportaufkommens wird über die Wasserstraßen abgewickelt.

Die Unternehmen haben aus vergangenen Niedrigwasserereignissen gelernt und mit zusätzlichen Lagerkapazitäten sowie flexiblen Logistikketten umfassend vorgesorgt. Die strukturellen Defizite der Verkehrsinfrastruktur können sie jedoch nicht allein ausgleichen.

Jetzt braucht es entschlossenes politisches Handeln. Die Abladeoptimierung am Mittel- und Niederrhein muss beschleunigt, die Schiene als verlässliche Ausweichroute gestärkt und in Krisensituationen zusätzliche Transportkapazitäten auf Straße und Schiene ermöglicht werden. Entscheidend ist, dass dem gestrigen Austausch nun konkrete Maßnahmen und ein verbindlicher Zeitplan folgen. Denn Niedrigwasser darf nicht zu einem dauerhaften Standortnachteil für die Industrie in Deutschland werden.“

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Portraitfoto von Susan Sass, Leiterin Kommunikation der Wirtschaftsvereinigung Stahl
Ansprechpartnerin Susan Saß Leiterin Kommunikation & IT +49 151 62566730 susan.sass@wvstahl.de