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Nahaufnahme eines analogen Stromzählers mit Anzeige des Stromverbrauchs in kWh - Symbolbild für wettbewerbsfähige Strompreise für die Stahlindustrie.

Beschlüsse der Kabinettsklausur: Ohne Brückenstrompreis fehlt Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum

Berlin, 30. August 2023 | Im Rahmen der Kabinettsklausur auf Schloss Meseberg hat das Bundeskabinett Impulse für Wachstum in Deutschland verabredet. Eine Entscheidung für einen Brückenstrompreis wurde allerdings nicht getroffen.

Dazu Kerstin Maria Rippel, Haupt­geschäfts­führerin der Wirtschafts­vereinigung Stahl: „Zugegeben: Die Beschlüsse von Meseberg enthalten einige wichtige Rehabilitations-Maßnahmen, die langfristig zur Gesundung des Wirtschafts­standorts Deutschland beitragen können. Die entscheidende Erste-Hilfe-Maßnahme fehlt jedoch: Ohne einen akut wirkenden Brückenstrompreis fehlt die wesentliche Grundlage, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie in Deutschland zu erhalten. Wir appellieren deshalb dringend an die Bundes­regierung, endlich in den Erste-Hilfe-Modus zu kommen und rasch zu handeln. Die Unternehmen der Stahlindustrie – und insbesondere die schon heute relativ klimafreundlich produzierenden Elektro­stahl­werke – leiden massiv unter den hohen Strompreisen, die um ein Vielfaches höher liegen als in anderen Ländern. Wir brauchen jetzt eine Entscheidung für einen Brückenstrompreis, der die Lücke schließt, bis ein klima­neutrales und effizientes Stromsystem für wett­bewerbs­fähige Preise sorgen kann.“

Beitragsbild: Stockfotos_MG – stock.adobe.com

Porträtfoto Marvin Bender, Pressesprecher bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
Ansprechpartner Marvin Bender Pressesprecher +49 170 3349855 marvin.bender@wvstahl.de