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Stellungnahme zur Rahmenfestlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) – Speichernetzentgelte

27. Februar 2026 | Die Wirtschafts­vereinigung Stahl begrüßt, dass die Bundesnetzagentur den Reformprozess zur Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNeS) mit dem vorgelegten Optionenpapier weiterhin offen, strukturiert und transparent fortführt. Mit der Darstellung möglicher Ausgestaltungsvarianten und deren systematischen Bewertung schafft die Bundesnetzagentur eine wichtige Grundlage, um die Auswirkungen neuer Netzentgeltmodelle auf Industrie und Gewerbe realistisch einschätzen zu können. 

Für die Stahlindustrie sind wett­bewerbs­fähige Strompreise ein zentrales Anliegen. Die im internationalen Vergleich hohen Stromkosten stellen bereits heute eine massive Belastung für die Elektro­stahl­werke dar und werden mit dem zunehmenden Elektrifizierungsbedarf der Primärstahlroute im Zuge des Umbaus zur Klimaneutralität weiter an Bedeutung gewinnen. Um die Strompreise auf ein wett­bewerbs­fähiges Niveau zu senken – und so die kurzfristige Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern und langfristig Investitionen in klima­neutrale Produktionsprozesse zu ermöglichen – ist auch eine verlässliche und nachhaltige Reduktion der Netzkosten unerlässlich. 

Mit Blick auf die Orientierungspunkte zu den Speichernetzentgelten teilen wir grundsätzlich die Auffassung der Bundesnetzagentur, dass eine bedingungslose Netzentgeltbefreiung von Speichern nicht mehr zeitgemäß ist.   

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Porträtfoto von Roderik Hömann, Mitarbeiter bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
Ansprechpartner Roderik Hömann Leiter Energie- & Klimapolitik +49 160 5861023 roderik.hoemann@wvstahl.de
Ansprechpartner Fabian Urbeinczyk Referent Energie- & Klimapolitik +49 170 8565546 fabian.urbeinczyk@wvstahl.de