Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung
26. Juni 2025 | Der Gesetzesentwurf zur Beschleunigung des
Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung verfolgt das Ziel, den dringend benötigten Ausbau bezahlbaren Wohnraums zu beschleunigen und den angespannten Wohnungsmarkt zu entspannen. Durch eine Reihe flexibler Rechtsänderungen und temporärer Erleichterungen im Baugesetzbuch sollen Bauvorhaben vereinfacht, Genehmigungsverfahren effizienter gestaltet und die Nutzungsmöglichkeiten für Wohnungsbauprojekte erweitert werden. Angesichts der weiterhin bestehenden Engpässe auf den Wohnungsmärkten sind diese Maßnahmen sorgfältig zu prüfen, um sicherzustellen, dass sie einerseits die Wohnungsversorgung verbessern und andererseits eine nachhaltige Stadtentwicklung fördern.
Gleichzeitig ist die Bedeutung der Grundstoffindustrien, insbesondere der Stahlindustrie, für den Infrastrukturbau in Deutschland und Europa grundlegen und nicht ersetzbar. Der zügige Ausbau von Schienen, Brücken und vor allem im Wohnungsbau ist nur mit einer resilienten, heimischen Grundstoffindustrie realisierbar. Angesichts verschärfender geopolitischer Herausforderungen gewinnt die Sicherstellung verlässlicher, lokaler Wertschöpfungsketten zunehmend an Bedeutung. Daher muss auch aus Gründen der zeitnahen Umsetzung von Wohnungsbauprojekten insbesondere auf den Einsatz von vor Ort produzierten Baumaterialien wie Stahl geachtet werden.
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