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Ein mehrstöckiges Gebäude im Rohbau bei Sonnenuntergang. Gerüste und Sicherheitsnetze umgeben die Baustelle, und Bauarbeiter sind auf den oberen Etagen sichtbar. Rechts spiegelt eine Glasfassade das Licht und die Umgebung wider. Download Publikation

Gemeinsames Positionspapier: Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität – Heimische Grundstoffe für nachhaltiges Wachstum!

08. Juli 2025 | Deutschland hat seit Jahrzehnten zu wenig in seine Infrastruktur investiert. Diese Investitionslücke gefährdet zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz unseres Landes. Ohne ein rasches und wirksames Umsteuern droht Deutschland abgehängt zu werden. Die Einrichtung des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIKG) in Höhe von 500 Milliarden Euro begrüßen wir daher ausdrücklich. Zugleich bietet das Sondervermögen die Chance, konjunkturelle Impulse mit wirtschaftlichem Wachstum und regionaler industrieller Wertschöpfung zu verknüpfen, zugleich die strategische Resilienz zu stärken sowie den Umbau zur Klimaneutralität zu fördern.

Die zukünftige Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen und der nachhaltige Wohlstand Deutschlands hängen maßgeblich davon ab, dass das Land wieder auf einen stabilen Wachstumspfad gelangt. Dabei kommt den Investitionen in die gesamte Volkswirtschaft eine zentrale Bedeutung zu. Die Ausgestaltung des Sondervermögens sowie die Rahmenbedingungen sind entscheidend, um die richtigen Impulse für eine robuste wirtschaftliche Entwicklung zu setzen.

Die Rahmenbedingungen für die durch das Sondervermögen angeschobene Infrastrukturerneuerung müssen so ausgestaltet werden, dass sie die größtmögliche Wirkung für Investitionen, Erneuerung und den Strukturwandel entfalten. Die Stahlindustrie in Deutschland sowie die Baustoff-, Steine- und Erden-Industrie stehen bereit, ihren Beitrag zur Erneuerung und Dekarbonisierung zu leisten. Zum Gesetzesentwurf wurde ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet.

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Porträtfoto Gerhard Endemann, Leiter Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik bei der WV Stahl
Ansprechpartner Gerhard Endemann Leiter Umwelt- & Nachhaltigkeitspolitik +49 171 3749891 gerhard.endemann@wvstahl.de
Porträtfoto Charlotte Ahlborn, Abteilung Rechtspolitik | Legal Advisor bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl
Ansprechpartnerin Charlotte Zinke Rechtspolitik | Legal Advisor +49 151 15940801 charlotte.zinke@wvstahl.de