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Stahlwerk mit einem Kippbehälter (Konverter), der geschmolzenen Stahl in ein Auffanggefäß gießt. Umgeben von Funken und rot-orange leuchtender Hitze, deutet das Bild auf einen Hochtemperaturprozess in der Stahlproduktion hin.
Deutlicher Abstand zum Zehnjahresmittel bleibt

Rohstahl­produktion in Deutschland steigt zum Jahresbeginn

Berlin, 26. Februar 2026 | Die Stahlproduktion in Deutschland ist im Januar 2026 kräftig gestiegen. Mit rund 3,1 Millionen Tonnen lag die Erzeugung um 15 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.

Von einer nachhaltigen Trendwende kann dennoch keine Rede sein. Der Blick auf die vergangenen zehn Jahre zeigt: Trotz des aktuellen Anstiegs liegt die Produktion weiterhin rund fünf Prozent unter dem Durchschnitt dieses Zeitraums. Die Branche bewegt sich damit nach wie vor unter ihrem langjährigen Niveau.

Besonders angespannt bleibt die Situation bei der bereits heute vergleichsweisen CO₂-armen Elektro­stahl­produktion. Hier unterschreitet die aktuelle Erzeugung den Zehnjahresdurchschnitt um rund elf Prozent.

Stahlproduktion in Deutschland im
Januar 2026
in 1.000 t*Ver­änderung zum Vor­jahres­monat*
Rohstahl gesamt3.08315,0%
Oxygen­stahl2.21319,3%
Elektro­stahl8705.5%
Roheisen2.03918,8%
Warm­gewalzte Stahl­erzeugnisse2.5623,2%

Quelle: Wirtschafts­vereinigung Stahl

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Porträtfoto Marvin Bender, Pressesprecher bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
Ansprechpartner Marvin Bender Pressesprecher +49 170 3349855 marvin.bender@wvstahl.de