Öffentliche Beschaffung und Leitmärkte
Das Ziel ist klar: Eine klimaneutrale Wirtschaft bis zum Jahr 2045. Die Stahlindustrie hat sich in Deutschland auf den Weg Richtung Klimaneutralität begeben. Dieser ist gleichermaßen unausweichlich wie anspruchsvoll. Mit Blick auf die Klimaziele ist der zügige und substanzielle Einstieg in die Dekarbonisierung erforderlich. Aber es geht um mehr als um die Dekarbonisierung einer Industriebranche: Denn CO2-armer Stahl sorgt auch für weniger Emissionen in zahlreichen Wertschöpfungsketten. Darunter Deutschlands Schlüsselbranchen, wie Automobil oder Maschinenbau.
An dieser Stelle kommt das politische Instrument der „Leitmärkte für emissionsarme Grundstoffe“ ins Spiel. Ihre Etablierung ist ein zentraler Baustein zur Flankierung der unternehmerischen Transformationsschritte und stellt ein wichtiges Brückenelement dar, bis sich CO2-reduzierte Grundstoffe wirtschaftlich am Markt durchsetzen werden. Wichtig ist, dass sie mit Made in EU-Kriterien verbunden werden. Also die z. B. die öffentliche Hand auf Beschaffung von Stahl aus heimischer Produktion setzt.


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Statement on The Industrial Accelerator Act (IAA)
06 May 2026 | The Industrial Accelerator Act (IAA) marks an important step in the EU’s ambition to build lead markets for low-carbon industrial products. The German Steel Association had placed high expectations in this initiative as a decisive instrument to incentivise domestic transformation investment, to strengthen European industrial resilience, and to create real demand […]
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Vergabebeschleunigungsgesetz: Ohne Konkretisierung keine Wirkung!
Berlin, 23. April 2026 | Nach dem gestrigen Beschluss des Ausschusses für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestags zum Entwurf eines Vergabebeschleunigungsgesetzes steht heute die abschließende Abstimmung im Plenum an. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl sieht darin einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren öffentlichen Beschaffung. Zugleich kritisiert der Verband die weitgehend unkonkrete Ausgestaltung des […]
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WV Stahl-Hauptgeschäftsführerin zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses
Berlin, 13. April 2026 | Heute hat die Bundesregierung konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Industriestandorts und Entlastungen bei den Energiepreisen bekanntgegeben. Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Es ist gut, dass sich die Bundesregierung heute auf eine einheitliche und klare Position beim EU Automotive Package verständigt hat. Wir begrüßen insbesondere das Bekenntnis zum […]
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Klimaschutzprogramm 2026: Made in EU-Regelungen und richtige Ausgestaltung entscheidend
Berlin, 25. März 2026 | Heute hat das Bundeskabinett das Klimaschutzprogramm (KSP) 2026 beschlossen. Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Mit dem Klimaschutzprogramm 2026 legt die Bundesregierung ein umfassendes, aktualisiertes Konzept vor, um die Klimaziele zu erreichen. Dieser Ansatz ist richtig, denn damit der Umbau zur Klimaneutralität gelingen kann, ist ein konsistenter, verlässlicher […]