Öffentliche Beschaffung und Leitmärkte
Das Ziel ist klar: Eine klimaneutrale Wirtschaft bis zum Jahr 2045. Die Stahlindustrie hat sich in Deutschland auf den Weg Richtung Klimaneutralität begeben. Dieser ist gleichermaßen unausweichlich wie anspruchsvoll. Mit Blick auf die Klimaziele ist der zügige und substanzielle Einstieg in die Dekarbonisierung erforderlich. Aber es geht um mehr als um die Dekarbonisierung einer Industriebranche: Denn CO2-armer Stahl sorgt auch für weniger Emissionen in zahlreichen Wertschöpfungsketten. Darunter Deutschlands Schlüsselbranchen, wie Automobil oder Maschinenbau.
An dieser Stelle kommt das politische Instrument der „Leitmärkte für emissionsarme Grundstoffe“ ins Spiel. Ihre Etablierung ist ein zentraler Baustein zur Flankierung der unternehmerischen Transformationsschritte und stellt ein wichtiges Brückenelement dar, bis sich CO2-reduzierte Grundstoffe wirtschaftlich am Markt durchsetzen werden. Wichtig ist, dass sie mit Made in EU-Kriterien verbunden werden. Also die z. B. die öffentliche Hand auf Beschaffung von Stahl aus heimischer Produktion setzt.


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WV Stahl-Hauptgeschäftsführerin zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses
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Klimaschutzprogramm 2026: Made in EU-Regelungen und richtige Ausgestaltung entscheidend
Berlin, 25. März 2026 | Heute hat das Bundeskabinett das Klimaschutzprogramm (KSP) 2026 beschlossen. Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Mit dem Klimaschutzprogramm 2026 legt die Bundesregierung ein umfassendes, aktualisiertes Konzept vor, um die Klimaziele zu erreichen. Dieser Ansatz ist richtig, denn damit der Umbau zur Klimaneutralität gelingen kann, ist ein konsistenter, verlässlicher […]
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Industrial Accelerator Act bleibt weit hinter dem Notwendigen zurück!
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Stahl für unsere Infrastruktur
27. Februar 2026 | Alles beginnt mit Stahl. Ob Bahngleise, Brücken, Tunnel, Windparks oder Stromtrassen – überall, wo Infrastruktur entsteht oder modernisiert wird, ist Stahl der zentrale Werkstoff. Er steht für Sicherheit, Stabilität und Innovationskraft. Ohne Stahl keine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, keine Energiewende, kein zukunftsfähiger Wohnungsbau. Auch Wasserstraßen, Schleusen, Hafenanlagen sowie militärische und zivile Schutzinfrastrukturen stellen […]