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Öffentliche Beschaffung und Leitmärkte

Das Ziel ist klar: Eine klima­neutrale Wirtschaft bis zum Jahr 2045. Die Stahlindustrie hat sich in Deutschland auf den Weg Richtung Klimaneutralität begeben. Dieser ist gleichermaßen unausweichlich wie anspruchsvoll. Mit Blick auf die Klimaziele ist der zügige und substanzielle Einstieg in die Dekarbonisierung erforderlich. Aber es geht um mehr als um die Dekarbonisierung einer Industriebranche: Denn CO2-armer Stahl sorgt auch für weniger Emissionen in zahlreichen Wertschöpfungsketten. Darunter Deutschlands Schlüsselbranchen, wie Automobil oder Maschinenbau.

An dieser Stelle kommt das politische Instrument der „Leitmärkte für emissionsarme Grundstoffe“ ins Spiel. Ihre Etablierung ist ein zentraler Baustein zur Flankierung der unternehmerischen Transformationsschritte und stellt ein wichtiges Brückenelement dar, bis sich CO2-reduzierte Grundstoffe wirtschaftlich am Markt durchsetzen werden. Wichtig ist, dass sie mit Made in EU-Kriterien verbunden werden. Also die z. B. die öffentliche Hand auf Beschaffung von Stahl aus heimischer Produktion setzt.

Porträtfoto Gerhard Endemann, Leiter Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik bei der WV Stahl
Ansprechpartner Gerhard Endemann Leiter Umwelt- & Nachhaltigkeitspolitik +49 171 3749891 gerhard.endemann@wvstahl.de
Ansprechpartner Dr.-Ing. Yannik Sparrer Fachgebietsleiter Industriepolitik & Kreislaufwirtschaft +49 170 6693450 yannik.sparrer@wvstahl.de
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