Industrie- und Sicherheitspolitik
Eine starke heimische Stahlindustrie ist Voraussetzung für Resilienz, strategische Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Als zentraler Werkstofflieferant sichert sie industrielle Wertschöpfung – von Infrastruktur und Energie bis hin zu sicherheits- und verteidigungsrelevanten Anwendungen. Ohne eigene Produktionskapazitäten fehlt die Grundlage für wirtschaftliche Stärke und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit.
Ein zentraler Hebel liegt in der öffentlichen Beschaffung. Sie kann gezielt Nachfrage für emissionsarme Grundstoffe Made in EU schaffen, Investitionen absichern und industrielle Kapazitäten in Europa halten. Damit wird sie zum Bindeglied zwischen Klima-, Industrie- und Sicherheitspolitik.
Gerade im sicherheits- und verteidigungspolitischen Bereich gilt: Resilienz ist mehr als militärische Stärke. Energie, Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigungsfähigkeit bilden ein sicherheitspolitisches Dreieck, das nur mit einer leistungsfähigen Stahlindustrie tragfähig ist.
Wer Resilienz stärken will, muss industrielle Wertschöpfung in Europa sichern – und Leitmärkte für klimafreundliche Grundstoffe konsequent vorantreiben.


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Statement on The Industrial Accelerator Act (IAA)
06 May 2026 | The Industrial Accelerator Act (IAA) marks an important step in the EU’s ambition to build lead markets for low-carbon industrial products. The German Steel Association had placed high expectations in this initiative as a decisive instrument to incentivise domestic transformation investment, to strengthen European industrial resilience, and to create real demand […]
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Vergabebeschleunigungsgesetz: Ohne Konkretisierung keine Wirkung!
Berlin, 23. April 2026 | Nach dem gestrigen Beschluss des Ausschusses für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestags zum Entwurf eines Vergabebeschleunigungsgesetzes steht heute die abschließende Abstimmung im Plenum an. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl sieht darin einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren öffentlichen Beschaffung. Zugleich kritisiert der Verband die weitgehend unkonkrete Ausgestaltung des […]
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Stellungnahme: Nationale Wirtschaftsschutzstrategie
15. April 2026 | Die geopolitischen Rahmenbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren und Monaten grundlegend und mit immer größerer Geschwindigkeit verändert und verschlechtert. Ein Krieg mitten in Europa, zunehmende Systemkonkurrenz, geopolitische Spannungen, Handelskonflikte, unfaire Handelspraktiken von Drittstaaten und hybride Bedrohungen – und all das bei wachsender Instrumentalisierung wirtschaftlicher Abhängigkeiten – zeigen deutlich: Wirtschaftliche Stärke […]
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WV Stahl-Hauptgeschäftsführerin zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses
Berlin, 13. April 2026 | Heute hat die Bundesregierung konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Industriestandorts und Entlastungen bei den Energiepreisen bekanntgegeben. Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Es ist gut, dass sich die Bundesregierung heute auf eine einheitliche und klare Position beim EU Automotive Package verständigt hat. Wir begrüßen insbesondere das Bekenntnis zum […]