Industrie- und Sicherheitspolitik
Eine starke heimische Stahlindustrie ist Voraussetzung für Resilienz, strategische Autonomie und Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Als zentraler Werkstofflieferant sichert sie industrielle Wertschöpfung – von Infrastruktur und Energie bis hin zu sicherheits- und verteidigungsrelevanten Anwendungen. Ohne eigene Produktionskapazitäten fehlt die Grundlage für wirtschaftliche Stärke und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit.
Ein zentraler Hebel liegt in der öffentlichen Beschaffung. Sie kann gezielt Nachfrage für emissionsarme Grundstoffe Made in EU schaffen, Investitionen absichern und industrielle Kapazitäten in Europa halten. Damit wird sie zum Bindeglied zwischen Klima-, Industrie- und Sicherheitspolitik.
Gerade im sicherheits- und verteidigungspolitischen Bereich gilt: Resilienz ist mehr als militärische Stärke. Energie, Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigungsfähigkeit bilden ein sicherheitspolitisches Dreieck, das nur mit einer leistungsfähigen Stahlindustrie tragfähig ist.
Wer Resilienz stärken will, muss industrielle Wertschöpfung in Europa sichern – und Leitmärkte für klimafreundliche Grundstoffe konsequent vorantreiben.


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WV Stahl-Hauptgeschäftsführerin zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses
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Klimaschutzprogramm 2026: Made in EU-Regelungen und richtige Ausgestaltung entscheidend
Berlin, 25. März 2026 | Heute hat das Bundeskabinett das Klimaschutzprogramm (KSP) 2026 beschlossen. Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Mit dem Klimaschutzprogramm 2026 legt die Bundesregierung ein umfassendes, aktualisiertes Konzept vor, um die Klimaziele zu erreichen. Dieser Ansatz ist richtig, denn damit der Umbau zur Klimaneutralität gelingen kann, ist ein konsistenter, verlässlicher […]
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Industrial Accelerator Act bleibt weit hinter dem Notwendigen zurück!
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Stahl für unsere Infrastruktur
27. Februar 2026 | Alles beginnt mit Stahl. Ob Bahngleise, Brücken, Tunnel, Windparks oder Stromtrassen – überall, wo Infrastruktur entsteht oder modernisiert wird, ist Stahl der zentrale Werkstoff. Er steht für Sicherheit, Stabilität und Innovationskraft. Ohne Stahl keine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, keine Energiewende, kein zukunftsfähiger Wohnungsbau. Auch Wasserstraßen, Schleusen, Hafenanlagen sowie militärische und zivile Schutzinfrastrukturen stellen […]