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Industrie- und Sicherheitspolitik

Eine starke heimische Stahlindustrie ist Voraussetzung für Resilienz, strategische Souveränität und Wett­bewerbs­fähig­keit in Europa. Als zentraler Werkstofflieferant sichert sie industrielle Wertschöpfung – von Infrastruktur und Energie bis hin zu sicherheits- und verteidigungsrelevanten Anwendungen. Ohne eigene Produktionskapazitäten fehlt die Grundlage für wirtschaftliche Stärke und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit.

Ein zentraler Hebel liegt in der öffentlichen Beschaffung. Sie kann gezielt Nachfrage für emissionsarme Grundstoffe Made in EU schaffen, Investitionen absichern und industrielle Kapazitäten in Europa halten. Damit wird sie zum Bindeglied zwischen Klima-, Industrie- und Sicherheitspolitik.

Gerade im sicherheits- und verteidigungspolitischen Bereich gilt: Resilienz ist mehr als militärische Stärke. Energie, Wett­bewerbs­fähig­keit und Verteidigungs­fähigkeit bilden ein sicherheitspolitisches Dreieck, das nur mit einer leistungsfähigen Stahlindustrie tragfähig ist.

Wer Resilienz stärken will, muss industrielle Wertschöpfung in Europa sichern – und Leitmärkte für klima­freund­liche Grundstoffe konsequent vorantreiben.

Portrait of a man with red hair and beard in a dark suit and white shirt, smiling at the camera with a blurred urban background.
Ansprechpartner Dr.-Ing. Yannik Sparrer Fachgebietsleiter Industriepolitik & Kreislaufwirtschaft +49 170 6693450 yannik.sparrer@wvstahl.de
Porträtfoto Charlotte Ahlborn, Abteilung Rechtspolitik | Legal Advisor bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl
Ansprechpartnerin Charlotte Zinke Referentin Rechts- und Sicherheitspolitik +49 151 15940801 charlotte.zinke@wvstahl.de
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