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Wasserstoff in der Stahlindustrie

Die Stahlindustrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel, um die Klimaziele zu erreichen und langfristig wett­bewerbs­fähig zu bleiben. Wasserstoff spielt dabei eine Schlüsselrolle. Im Direktreduktionsverfahren ersetzt Wasserstoff die CO2-intensive Eisenproduktion im Hochofen und reduziert auch in der schrottbasierten Elektro­stahl­produktion weitere Emissionen. Wasserstoff ist somit unverzichtbar, um die angestrebte Klimaneutralität in der Stahlindustrie zu erreichen.

Die Umstellung auf wasserstoffbasierte Verfahren stellt die Industrie jedoch vor große Herausforderungen. Eine der größten ist die Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff in ausreichenden Mengen. Dafür braucht es sowohl den Ausbau der erneuerbaren Energien als auch die Entwicklung einer tragfähigen Importstrategie. Hinzu kommt die Notwendigkeit, Produktionsprozesse grundlegend neu zu gestalten und die Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen – Investitionen, die nur durch eine stabile Wasserstoffversorgung ihre Wirkung entfalten können.

Porträtfoto von Roderik Hömann, Mitarbeiter bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
Ansprechpartner Roderik Hömann Leiter Energie- & Klimapolitik +49 160 5861023 roderik.hoemann@wvstahl.de
Ansprechpartner Malte Heimbächer Referent Energie- & Klimapolitik +49 151 16838665 malte.heimbaecher@wvstahl.de
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