Energie- und Klimapolitik
-
WV Stahl-Hauptgeschäftsführerin zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses
Berlin, 13. April 2026 | Heute hat die Bundesregierung konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Industriestandorts und Entlastungen bei den Energiepreisen bekanntgegeben. Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Es ist gut, dass sich die Bundesregierung heute auf eine einheitliche und klare Position beim EU Automotive Package verständigt hat. Wir begrüßen insbesondere das Bekenntnis zum […]
-
Klimaschutzprogramm 2026: Made in EU-Regelungen und richtige Ausgestaltung entscheidend
Berlin, 25. März 2026 | Heute hat das Bundeskabinett das Klimaschutzprogramm (KSP) 2026 beschlossen. Dazu Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl: „Mit dem Klimaschutzprogramm 2026 legt die Bundesregierung ein umfassendes, aktualisiertes Konzept vor, um die Klimaziele zu erreichen. Dieser Ansatz ist richtig, denn damit der Umbau zur Klimaneutralität gelingen kann, ist ein konsistenter, verlässlicher […]
-
Stellungnahme zur Rahmenfestlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) – Speichernetzentgelte
27. Februar 2026 | Die Wirtschaftsvereinigung Stahl begrüßt, dass die Bundesnetzagentur den Reformprozess zur Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNeS) mit dem vorgelegten Optionenpapier weiterhin offen, strukturiert und transparent fortführt. Mit der Darstellung möglicher Ausgestaltungsvarianten und deren systematischen Bewertung schafft die Bundesnetzagentur eine wichtige Grundlage, um die Auswirkungen neuer Netzentgeltmodelle auf Industrie und Gewerbe realistisch einschätzen zu […]
-
Position: Überarbeitung des CBAM – Unzureichende Vorschläge der Europäischen Kommission
19. Februar 2026 | Mit der Einführung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) verfolgt die Europäische Union das Ziel, Wettbewerbsverzerrungen durch unterschiedliche Klimaschutzstandards zwischen der EU und Drittstaaten zu verringern. Insbesondere soll verhindert werden, dass energieintensive Industrien ihre Produktion in Länder mit weniger ambitionierten Klimavorgaben verlagern oder dass CO₂-intensive Produkte verstärkt aus solchen Ländern importiert […]
-
Stellungnahme zum Entwurf der Förderrichtlinie zum Industriestrompreis
26. Januar 2026 | Die hohen Strompreise in Deutschland gefährden die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft der Stahlindustrie massiv. Besonders betroffen sind stromintensive Elektrostahlwerke, die bereits heute CO2-arm produzieren, sowie perspektivisch auch die Hochofenroute. Der Umbau hin zu einer klimaneutralen Stahlproduktion ist ohne international wettbewerbsfähige Stromkosten nicht möglich. Der angekündigte Industriestrompreis setzt zwar ein wichtiges Signal, bleibt […]
-
Stellungnahme zum Optionenpapier der Bundesnetzagentur
16. Januar 2026 | Die Wirtschaftsvereinigung Stahl begrüßt, dass die Bundesnetzagentur den Reformprozess zur Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNeS) mit dem vorgelegten Optionenpapier weiterhin offen, strukturiert und transparent fortführt. Mit der Darstellung möglicher Ausgestaltungsvarianten und deren systematischen Bewertung schafft die Bundesnetzagentur eine wichtige Grundlage, um die Auswirkungen neuer Netzentgeltmodelle auf Industrie und Gewerbe realistisch einschätzen zu […]
-
EU-Kommission sichert und vertieft Strompreiskompensation nach einheitlicher Positionierung der Bundesregierung
Berlin, 23. Dezember 2025 | Heute hat die Europäische Kommission eine Anpassung der Beihilfeleitlinie zur CO2-Strompreiskompensation beschlossen. Als einen wichtigen Meilenstein bezeichnet Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, diesen Beschluss: „Die Strompreiskompensation ist unverzichtbar, um Wettbewerbsnachteile durch die im Strompreis enthaltenen CO2-Mehrkosten auszugleichen. Und sie ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einem […]
-
CBAM: Halbgare Lösungen reichen nicht aus!
Straßburg/Berlin, 17. Dezember 2025 | Die Europäische Kommission hat heute ein Paket von Regelungsvorschlägen vorgestellt, mit denen bestehende Defizite in der Ausgestaltung des CO2-Grenzausgleichmechanismus (Carbon Border Adjustment Mechanism, kurz: CBAM) adressiert werden sollen. Aus Sicht der Stahlindustrie bleibt das Paket jedoch deutlich hinter dem dringend Erforderlichen zurück. „Wir unterstützen den CBAM als unverzichtbares Instrument zur […]
-
CO2-Flottengrenzwerte: Einsatz von emissionsarmem heimischem Stahl gefragt
Berlin, 02. Dezember 2025 | Elf Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten haben sich auf Initiative des Saarlandes und Niedersachsens in einem gemeinsamen Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt. Darin fordern sie, den Einsatz von emissionsarmem Stahl in der Automobilproduktion zu stärken und eine regulatorische Kopplung beider Sektoren zu verankern. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl begrüßt diesen Vorstoß ausdrücklich. Dazu Kerstin […]
-
Dringend notwendige Rahmenbedingungen zum Erhalt der Elektrostahlproduzenten
21. November 2025 | Die Stahlindustrie in Deutschland hat sich mit großem Engagement und erheblichen Investitionen auf den Weg zur Klimaneutralität gemacht. Gleichzeitig ist sie mit massiven zusätzlichen Belastungen konfrontiert: International nicht wettbewerbsfähige Energiekosten, steigende unfaire Importe infolge globaler Überkapazitäten – insbesondere aus Asien – sowie eine Stahlnachfrage auf historischem Tiefststand gefährden den Industriestandort Deutschland […]