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Aktuelles

  • CO2-Flottengrenzwerte: Einsatz von emissionsarmem heimischem Stahl gefragt

    Berlin, 02. Dezember 2025 | Elf Minister­präsi­dentinnen und Minister­präsi­denten haben sich auf Initiative des Saarlandes und Niedersachsens in einem gemeinsamen Schreiben an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt. Darin fordern sie, den Einsatz von emissionsarmem Stahl in der Automobilproduktion zu stärken und eine regulatorische Kopplung beider Sektoren zu verankern. Die Wirtschafts­vereinigung Stahl begrüßt diesen Vorstoß ausdrücklich. Dazu Kerstin […]

  • 2. Mittelständischer Stahlgipfel nimmt Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in den Fokus

    Berlin, 21. November 2025 | Beim heutigen Spitzengespräch mit mittelständischen Mitgliedsunternehmen der Wirtschafts­vereinigung Stahl in Berlin hat die Branche vor akuten Wettbewerbsnachteilen gewarnt und schnell wirksame politische Entscheidungen gefordert. Neben dem Verband und der IG Metall waren Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus ganz Deutschland von den Minister­präsi­denten der Freistaaten Bayern, Sachsen, Thüringen und des Landes Niedersachsen […]

  • Rohstahl­produktion in Deutschland bleibt auch im Oktober schwach

    Berlin, 19. November 2025 | Der Negativtrend in der Stahlproduktion setzt sich auch im Oktober fort: Die Rohstahl­erzeugung sank im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut um 3 Prozent auf ca. 3,1 Millionen Tonnen. Im bisherigen Jahresverlauf ging die Produktion insgesamt um rund 10 Prozent auf 28,5 Millionen Tonnen zurück – ausgehend von einem bereits äußerst schwachen […]

  • Industrie­strom­preis wirkt nicht für die Stahlindustrie – Netzentgelt-Entlastung wichtiger Schritt

    Berlin, 14. November 2025 | Der Koalitionsausschuss hat gestern Abend erste Eckpunkte für einen Industrie­strom­preis beschlossen. Angestrebt wird ein Strompreis für die kommenden drei Jahre von 5 Cent pro Kilowattstunde für energie­intensive Industrien. Aus Sicht der Wirtschafts­vereinigung Stahl ein wichtiges Signal der Bundesregierung auf dem Weg zu international wett­bewerbs­fähigen Strompreisen. Aufgrund der europäischen Vorgaben im […]

Daten und Fakten

37 Mio. Tonnen Rohstahl

Deutschland ist größter Stahlproduzent der EU und siebtgrößter weltweit

4 Mio. Arbeitsplätze

in stahlintensiven Branchen, rund 80.000 in der Stahlindustrie

29 Mio. Tonnen stahlhaltige Exporte

zeigen Schlüsselrolle von Stahl im Außenhandel

Minus 50 Mio. Tonnen CO2

mit einer klima­neutralen Stahlindustrie – pro Jahr!

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Wer wir sind

Die Wirtschafts­vereinigung Stahl ist die Stimme der Stahlindustrie in Deutschland, die sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2045 klima­neutral zu produzieren – und damit ein Drittel der gesamten industriellen Treib­haus­gas­emissionen einzusparen.

Der 1874 gegründete Verband mit Hauptsitz in Berlin macht sich für einen politischen Rahmen stark, der einen klima­neutralen und auch in Zukunft starken Stahlstandort möglich macht. Mit 37 Millionen Tonnen pro Jahr (2024) weist Deutschland die größte Stahlproduktion Europas auf.

Die von der Wirtschafts­vereinigung Stahl vertretene Branche ist die Basis zahlreicher industrieller Wertschöpfungsketten wie etwa Automobilindustrie und Maschinenbau. Nahezu jede Energiewendetechnik – vom Offshore-Windrad bis zum Strommast – besteht zu hohen Anteilen aus Stahl. Fast 70 Prozent des Exports aus Deutschland besteht aus stahlintensiven Produkten.

Ihre inhaltlich-politische Expertise bringt die Wirtschafts­vereinigung Stahl in den Bereichen Energie- und Klimapolitik, Wirtschafts- und Handelspolitik sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik in den politischen Diskurs auf Bundes-, Länder-, und EU-Ebene ein. Mit zielgerichteten Kommunikations­aktivitäten verschafft die Wirtschafts­vereinigung Stahl der Branche Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit.

Die Wirtschafts­vereinigung Stahl ist Mitglied im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), im europäischen Stahlverband EUROFER und im Welt­stahl­verband worldsteel. Als Mitinitiatorin des Low Emission Steel Standard (LESS) unterstützt der Verband die Initiative weiterhin als assoziiertes Mitglied, arbeitet außerdem eng mit der Plattform der energie­intensiven Industrien in Deutschland (EID) und dem Bündnis Zukunft der Industrie zusammen und ist assoziiertes Mitglied von ResponsibleSteel.