logo Suche Menü

Aktuelles

  • EU-Kommission sichert und vertieft Strompreiskompensation nach einheitlicher Positionierung der Bundesregierung

    Berlin, 23. Dezember 2025 | Heute hat die Europäische Kommission eine Anpassung der Beihilfeleitlinie zur CO2-Strompreiskompensation beschlossen. Als einen wichtigen Meilenstein bezeichnet Kerstin Maria Rippel, Haupt­geschäfts­führerin der Wirtschafts­vereinigung Stahl, diesen Beschluss: „Die Strompreiskompensation ist unverzichtbar, um Wettbewerbsnachteile durch die im Strompreis enthaltenen CO2-Mehrkosten auszugleichen. Und sie ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einem […]

  • Rohstahl­produktion sinkt weiter – Deutschland steuert auf viertes Krisenjahr in Folge zu

    Berlin, 19. Dezember 2025 | Die rückläufige Entwicklung der Rohstahl­produktion in Deutschland setzt sich auch im November 2025 fort. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Erzeugung um 2,6 Prozent auf 2,8 Millionen Tonnen. Im bisherigen Jahresverlauf ergibt sich damit ein Rückgang von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2025 liegt die Rohstahl­produktion […]

  • Leitmarkt für emissionsarmen Stahl: EU-Kommission setzt mit Automotive Package wichtiges Signal!

    Straßburg/Berlin, 17. Dezember 2025 | Die Europäische Kommission hat gestern Eckpunkte zum Automotive Package vorgestellt – ein Bündel aus vier Legislativvorschlägen mit Bezug zur Automobilindustrie. Die Wirtschafts­vereinigung Stahl (WV Stahl) begrüßt dabei die Ansätze der EU-Kommission, durch geeignete Anreize einen Leitmarkt für emissionsarmen „Stahl Made in EU“ zu schaffen. Derartige gezielten Nachfrageimpulse sind unerlässlich, um […]

  • CBAM: Halbgare Lösungen reichen nicht aus!

    Straßburg/Berlin, 17. Dezember 2025 | Die Europäische Kommission hat heute ein Paket von Regelungsvorschlägen vorgestellt, mit denen bestehende Defizite in der Ausgestaltung des CO2-Grenzausgleichmechanismus (Carbon Border Adjustment Mechanism, kurz: CBAM) adressiert werden sollen. Aus Sicht der Stahlindustrie bleibt das Paket jedoch deutlich hinter dem dringend Erforderlichen zurück. „Wir unterstützen den CBAM als unverzichtbares Instrument zur […]

Weiter

Daten und Fakten

37 Mio. Tonnen Rohstahl

Deutschland ist größter Stahlproduzent der EU und siebtgrößter weltweit

4 Mio. Arbeitsplätze

in stahlintensiven Branchen, rund 80.000 in der Stahlindustrie

29 Mio. Tonnen stahlhaltige Exporte

zeigen Schlüsselrolle von Stahl im Außenhandel

Minus 50 Mio. Tonnen CO2

mit einer klima­neutralen Stahlindustrie – pro Jahr!

Weiter
Eine Person steht auf einer Anhöhe und blickt auf eine große, beleuchtete Brücke, die sich über das Wasser erstreckt. Die Brücke ist mehrspurig und wird von Straßenlaternen beleuchtet. Im Hintergrund ist eine Stadt mit Gebäuden und Lichtern zu erkennen, während der Himmel eine Mischung aus Abend- oder Morgendämmerung zeigt.

Wer wir sind

Die Wirtschafts­vereinigung Stahl ist die Stimme der Stahlindustrie in Deutschland, die sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2045 klima­neutral zu produzieren – und damit ein Drittel der gesamten industriellen Treib­haus­gas­emissionen einzusparen.

Der 1874 gegründete Verband mit Sitz in Berlin macht sich für einen politischen Rahmen stark, der einen klima­neutralen und auch in Zukunft starken Stahlstandort möglich macht. Mit 37 Millionen Tonnen pro Jahr (2024) weist Deutschland die größte Stahlproduktion Europas auf.

Die von der Wirtschafts­vereinigung Stahl vertretene Branche ist die Basis zahlreicher industrieller Wertschöpfungsketten wie etwa Automobilindustrie und Maschinenbau. Nahezu jede Energiewendetechnik – vom Offshore-Windrad bis zum Strommast – besteht zu hohen Anteilen aus Stahl. Fast 70 Prozent des Exports aus Deutschland besteht aus stahlintensiven Produkten.

Ihre inhaltlich-politische Expertise bringt die Wirtschafts­vereinigung Stahl in den Bereichen Energie- und Klimapolitik, Wirtschafts- und Handelspolitik sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik in den politischen Diskurs auf Bundes-, Länder-, und EU-Ebene ein. Mit zielgerichteten Kommunikations­aktivitäten verschafft die Wirtschafts­vereinigung Stahl der Branche Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit.

Die Wirtschafts­vereinigung Stahl ist Mitglied im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), im europäischen Stahlverband EUROFER und im Welt­stahl­verband worldsteel. Als Mitinitiatorin des Low Emission Steel Standard (LESS) unterstützt der Verband die Initiative weiterhin als assoziiertes Mitglied, arbeitet außerdem eng mit der Plattform der energie­intensiven Industrien in Deutschland (EID) und dem Bündnis Zukunft der Industrie zusammen und ist assoziiertes Mitglied von ResponsibleSteel.

Weiter