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Aktuelles

  • Vorläufige Netzentgelte: Haushaltszuschuss zu den Übertragungs­netz­kosten darf nicht gekürzt werden

    Berlin, 01. Oktober 2026 | Der Stahlindustrie drohen erneut steigende Netzentgelte. Nach den heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen der vier Übertragungs­netz­betreiber (50Hertz, Amprion, TenneT Germany und TransnetBW) zeichnet sich für 2027 ein Anstieg um mehr als 20 Prozent ab.Die Wirtschafts­vereinigung Stahl warnt vor den Folgen der geplanten Kürzung des Haushaltszuschusses und fordert, die erst Anfang des […]

  • Rohstahl­erzeugung im August 2026: Weiterhin verhaltene Erholung

    Berlin, 22. September 2026 | Die Rohstahl­produktion in Deutschland hat im August 2026 mit einem Plus von 1,7 Prozent im Vorjahresvergleich nur leicht zugelegt. Im Vergleich zum direkten Vormonat hat sich die Erzeugung jedoch leicht verringert (-3 Prozent).  Mit Blick auf die Produktionsverfahren zeigt sich ein stark gemischtes Bild. Besonders deutlich stieg im August die […]

  • CBAM: EU-Parlament beschließt wichtige Verbesserungen – zentrale Lücken bleiben

    Berlin, 15. September 2026 | Nach dem Rat der EU-Mitgliedstaaten hat heute auch das Europäische Parlament seine Position zum Vorschlag der EU-Kommission für eine Überarbeitung des Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) verabschiedet. Mit dem CBAM sollen für importierte Produkte vergleichbare CO₂-Kosten hergestellt werden, wie für Produkte aus europäischer Herstellung. Dazu Kerstin Maria Rippel, Haupt­geschäfts­führerin der […]

  • Rohstahl­erzeugung im Juli 2026: Aufwärtstrend gerät ins Stocken

    Berlin, 09. September 2026 | Die Rohstahl­produktion in Deutschland ist aufgrund der anhaltend schwachen Nachfrage wieder ins Stocken geraten. Im Juli hat sich die Erzeugung erstmalig in diesem Jahr im Vorjahresvergleich verschlechtert. Sie lag mit knapp 2,7 Millionen Tonnen rund 2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Januar bis Juli 2026 stieg die Rohstahl­erzeugung […]

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Daten und Fakten

34 Mio. Tonnen Rohstahl

Deutschland ist größter Stahlproduzent der EU und achtgrößter weltweit

4 Mio. Arbeitsplätze

in stahlintensiven Branchen, rund 80.000 in der Stahlerzeugung

29 Mio. Tonnen stahlhaltige Exporte

zeigen Schlüsselrolle von Stahl im Außenhandel

Minus 50 Mio. Tonnen CO2

mit einer klima­neutralen Stahlindustrie – pro Jahr!

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Eine Person steht auf einer Anhöhe und blickt auf eine große, beleuchtete Brücke, die sich über das Wasser erstreckt. Die Brücke ist mehrspurig und wird von Straßenlaternen beleuchtet. Im Hintergrund ist eine Stadt mit Gebäuden und Lichtern zu erkennen, während der Himmel eine Mischung aus Abend- oder Morgendämmerung zeigt.

Wer wir sind

Die Wirtschafts­vereinigung Stahl ist die Stimme der Stahlindustrie in Deutschland, die sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2045 klima­neutral zu produzieren – und damit ein Drittel der gesamten industriellen Treib­haus­gas­emissionen einzusparen.

Der 1874 gegründete Verband mit Sitz in Berlin macht sich für einen politischen Rahmen stark, der einen klima­neutralen und auch in Zukunft starken Stahlstandort möglich macht. Mit 34 Millionen Tonnen pro Jahr (2025) weist Deutschland die größte Stahlproduktion Europas auf.

Die von der Wirtschafts­vereinigung Stahl vertretene Branche ist die Basis zahlreicher industrieller Wertschöpfungsketten wie etwa Automobilindustrie und Maschinenbau. Nahezu jede Energiewendetechnik – vom Offshore-Windrad bis zum Strommast – besteht zu hohen Anteilen aus Stahl. Fast 70 Prozent des Exports aus Deutschland besteht aus stahlintensiven Produkten.

Ihre inhaltlich-politische Expertise bringt die Wirtschafts­vereinigung Stahl in den Bereichen Energie- und Klimapolitik, Wirtschafts- und Handelspolitik sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik in den politischen Diskurs auf Bundes-, Länder-, und EU-Ebene ein. Mit zielgerichteten Kommunikations­aktivitäten verschafft die Wirtschafts­vereinigung Stahl der Branche Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit.

Die Wirtschafts­vereinigung Stahl ist Mitglied im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), im europäischen Stahlverband EUROFER und im Welt­stahl­verband worldsteel. Als Mitinitiatorin des Low Emission Steel Standard (LESS) unterstützt der Verband die Initiative weiterhin als assoziiertes Mitglied, arbeitet außerdem eng mit der Plattform der energie­intensiven Industrien in Deutschland (EID) und dem Bündnis Zukunft der Industrie zusammen und ist assoziiertes Mitglied von ResponsibleSteel.

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